Collaborative Design Platform (CDP)

In der Architektur sind Rechner heute selbstverständliche Arbeitsmittel. Betrachtet man jedoch kritisch die heutige Situation der Rechneranwendung so ist festzustellen, dass lediglich "etablierte" Werkzeuge und Arbeitsabläufe auf den Rechner übertragen werden. Obwohl der Einsatz von Rechnern bereits starken Einfluss auf die Arbeitsweise geführt hat, ist dieser Prozess noch längst nicht abgeschlossen.

CDP im Web: http://cdp.ai.ar.tum.de

Im Mittelpunkt des interdisziplinäre Forschungsprojektes "CDP | Collaborative Design Plattform" zusammen mit dem Fachgebiet Augmented Reality Prof. Gudrun Klinker, Ph.D. und dem Leibniz Rechenzentrum (Prof. Dr. Dieter Kranzlmüller) steht eine interaktive Arbeitsumgebung für die frühen Entwurfsphasen des Architekten. Ausgehend von den Anforderungen in der Konzeptphase im städtebaulichen Kontext und den Problemstellungen der Verknüpfung von digitaler und analoger Welt werden anhand eines Prototypenaufbaus neue Möglichkeiten der Interaktion und der Bedienung sowie des Entwerfens am Rechner untersucht und erforscht.

Auf der Basis von kleinen Baukastensystemen mit unterstützenden digitalen Tools werden hierbei dem Nutzer individuelle Nutzungs- und Anwendungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, die das Zusammenspiel zwischen physischen und digitalen Modellen erlaubt. Ziel ist es, durch die direkte Verknüpfung analoger Modelle mit interaktiven, digitalen Simulationen die Lücke zwischen analoger und digitaler Welt zu überbrücken. ´

Verantwortliche:
Prof. Dr.-Ing. Frank Petzold,  Dr.-Ing. Gerhard Schubert

 

[Keywords: natural/tangible user interface, multitouch, urban planning, early design stages, design support, gis/citygml, bim/ifc]